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Die Adipositas-
Fettleibige Amis kosten mehr als der Irakkrieg!
Das als krankhaft zu bezeichnende Übergewicht also die sog. Adipositas oder Fettsucht
mit einem Body-
Die Situation in den europäischen Ländern ist ähnlich nur etwas zeitversetzt. So
sind dzt. 13% aller Österreicherinnen und Österreicher über 20 Jahre als adipös zu
bezeichnen, während die Werte vor 10 Jahren noch bei etwa 9% lagen. Die für Deutschland
erhobenen Ziffern liegen mit 15% noch etwas höher; in beiden Ländern ist die jährliche
Zunahme der adipösen Bevölkerung erschreckend hoch, was an die Situation in den USA
während der 70-
Entwicklung der Adipositas BMI > 30

Abb. 1 -
Quellen: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Gesundheitsbefragung; Statistik Austria; Gesundheitsberichterstattung des Bundes; NHES National Health Examination Survey)
Dem gegenüber stehen die immer höheren Kosten, die das Übergewicht verursacht. Noch nie ist so viel Geld sowohl in präventive Programme wie auch in die Behandlung der Adipositas und deren Folgeerkrankungen investiert worden. So haben sich entsprechend einer Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit in der Schweiz die Krankheitskosten für Übergewicht und Adipositas seit dem Jahr 2004 bis heute von jährlich SFR 2,6 Mrd. auf SFR 5,8 Mrd. verdoppelt. In Deutschland wird bereits heute vom drohenden vollständigen Kollaps des bestehenden Gesundheitssystems gesprochen.
Jährliche Therapiekosten in den USA für die Folgen d
er Apipositas in Mrd. USD
Abb. 2 -
Zusammenfassend stehen wir vor einem sozio-
Ist der Body-
Der sog. Body-
Anteil der österrechischen Bevölkerung mit BMI von 25 bis 30 (grau) und über 30 (grün)
Abb. 3 -
Quelle: Statistik Austria, Gesundheitsbefragung 2006/07
Während auf das sog. Normalgewicht in der vorliegenden Betrachtung nicht näher eingegangen
werden soll, ist es notwendig, die Definition des Übergewichtes, das entsprechend
des Body-
Allgemein Konsens herrscht jedoch wieder bei der Definition der Adipositas also der Fettsucht. Diese liegt ab einem BMI von 30 vor und definiert sich durch einen derart hohen Fettanteil, dass eindeutig von einer pathologischen Situation gesprochen werden kann. Im vorliegenden Artikel wird primär auf diese Gruppe Bezug genommen.
Ursachen der Adipositas
Das Spektrum der Ursachen für Adipositas ist vielfältig. Es reicht von der individuellen
genetischen Veranlagung über die Ernährungsgewohnheiten bis zu den Ursachen im sozialen
und ökonomischen Umfeld des Menschen. Aus diesem breiten Spektrum sollen an dieser
Stelle primär die Ernährungsgewohnheiten betrachtet werden, die auch als wichtigste
Ursache in der Entstehung des Übergewichtes noch vor dem Bewegungsmangel ange
sehen
werden.
Umsatz im österreichischen Lebensmittelhandel 2006
Abb. 4 -
Quelle: AC Nielsen, 2007
Ernährung beginnt beim Einkauf. Exemplarisch soll hier die Situation in Österreich dargestellt werden. Hat 2006 der Gesamtumsatz der 3 größten Lebensmittelketten in Österreich knapp 77% betragen, so haben 2009 die 3 führenden Ketten durch Steigerung der Marktanteile und Fusionierungen bereits 83% des Gesamtumsatzes im Lebensmitteleinzelhandel gemacht (Quelle: Nielsen Handel in Österreich Basisdaten 2009). Deren Angebot ist miteinander in vielerlei Hinsicht vergleichbar. So ähneln Warenangebot, Vielseitigkeit und Qualität. Dieser Trend zur Uniformität macht längst nicht mehr vor den Landesgrenzen Halt, sondern findet sich in zunehmendem Maß in ganz Europa. Wobei kein anderes Land in Europa so viele Supermärkte wie Österreich hat. Rund 365 Supermärkte kommen auf 1 Million Österreicher/Innen. Während die Zahl der kleinen Lebensmittelgeschäfte und Nahversorger weiter schrumpft, treiben die Discounter ihre Expansion voran und schrieben eine anhaltende Erfolgsgeschichte. Mittlerweile halten sie einen wertmäßigen Marktanteil von 29,4 Prozent – Tendenz weiter steigend. Hauptursache für diese Entwicklung ist die starke Flächenexpansion der Discounter. Seit 2003 hat sich die Zahl der Filialen um 230 erhöht, während der restliche Lebensmittelhandel nur 130 Standorte eröffnet hat. Hinzu kommt, dass sich die Produktqualität der Discountprodukte immer stärker der Produktqualität des klassischen Lebensmittelhandel nähert und die Konsumenten vor allem angesichts der wirtschaftlichen Situation lieber zu Billigprodukten greifen (Quelle: Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit, 2008). Auf die Frage, welche Maßnahmen sie treffen würden, um trotz Krise im Budget zu bleiben, geben die Österreicher/Innen an erster Stelle mit 77% an, billigere Nahrungsmittel zu kaufen erst an letzter Stelle mit 15% weniger zu rauchen (Quelle: Nielsen, 2009).
Durch die Konzentration des Nahrungsmittelangebotes auf wenige Distributionsketten,
ergibt sich zwangsweise ein sehr ähnliches Konsumverhalten weiter Teile der Bevölkerung.
Die angebotenen Nahrungsmittel sind im allgemeinen industriell hergestellt und damit
reich an konservierenden Zuckern, Hefen, zahlreichen Additiva und Geschmack verstärkenden
Fetten. Dies führt häufig über eine überschießende Insulinfreisetzung nach deren
Konsum zu einem verstärkten Hungergefühl und damit zum Anreiz nach kurzen Intervallen
bereits wieder zu essen. Die Werbung, die verniedlichend die kleine Mahlzeit zwischendurch
propagiert, unterstützt diesen Circulus vitiosus nachhaltig. Dass z.B. der Konsum
sog. pikanter Snacks um 6,2% zugenommen hat, darf vor diesem Hintergrund nicht verwundern
(Quelle: ACNielsen Warenkorbentwicklung). Ähnliches gilt für die sog. Ready-
Große Informationslücken betreffen die Bedeutung des Geschmacks von Lebensmitteln.
Das menschliche Sensorium ist in der Lage unterschiedlichste Geschmacksrichtungen
wahrzunehmen und individuell zu graduieren bzw. zu klassifizieren. Der physiologische
Sinn einer ausgeprägten Geschmackswahrnehmung besteht darin, den Menschen jahreszeitlich
abgestuft die unterschiedlichsten Lebensmittel als wohlschmeckend erscheinen zu lassen
und damit Lust auf Abwechslung zu erzeugen. Damit wäre eine ausgeglichene Versorgung
mit natürlichen Mikronährstoffen ebenso gegeben, wie vor allem ein positives Erleben
von Ernährung im Sinn der Slow-
ung.
Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel an den Konsumausgaben in Deutschland
Abb. 5 -
Der falschen Ernährung folgt die falsche Diät
Würden die angebotenen Diäten und Ernährungsvorschläge funktionieren, so gäbe es das Problem der Adipositas nicht. Auf die Frage, ob innerhalb der vergangenen 2 Jahre eine Diät durchgeführt wurde antworteten 82% aller Deutschen mit ja (Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, 2008). Aus dieser Ziffer geht die Wirkungslosigkeit fast aller angebotenen Diätkonzepte hervor. Folgende Fehler fallen dabei besonders auf:
• viele Diäten sind durch komplizierte Rezepte schwer durchführbar
• falsche Ernährungsregeln, wie z.B. die Empfehlung Kohlenhydrat reich zu essen oder Süßstoffe als Zuckerersatz zu verwenden, führen Diäten durch ein entstehendes Hungergefühl ad absurdum
• einseitige Diäten können zu Mangelversorgung mit Langzeitschäden führen
• Reduktionskost (z.B. bloßes Kalorienzählen) kann ein starkes Hungergefühl provozieren
• nach Absetzen der meisten Diäten tritt ein massiver Jojo-
• Diäten ändern nur selten die Ernährungsstrategie und damit bleiben die vor
der Diät bestehenden Steady-
Gerade die erwähnten Steady-
Ohne Schlüsselstrategie geht nichts
Eine Ernährungsumstellung zum Zweck der nachhaltigen Gewichtsreduktion bedarf einer
angepassten Strategie, um die Steady-
Da es den Konsumenten nicht zumutbar ist, kompliziertes Wissen über neue Ernährungsstrategien selbst zu erarbeiten, muss eine Ernährungsempfehlung quasi einen „eingebauten Automatismus“ zu grundlegenden Veränderungen in sich tragen. Dies funktioniert über sog. Schlüsselnahrungsmittel, die Repräsentanten für bestimmte nutritionelle Schemen sind. Sollte z.B. eine Ernährungsanamnese oder eine Nahrungsmitteltestung durch Ökotrophologen oder Ernährungsmediziner das Ergebnis bringen, dass Süßspeisen einen wesentlichen Grund für die individuelle Gewichtszunahme darstellen, so stellt in diesem Fall Zucker das Schlüsselnahrungsmittel dar. Statt der Empfehlung Süßspeisen zu reduzieren, hat es sich in der Praxis Erfolg versprechender herausgestellt, das Schlüsselnahrungsmittel Zucker zumindest vorübergehend aus dem Ernährungsprogramm völlig zu streichen. Das „zwingt“ fast automatisch in ein neues Ernährungsschema.
Das Fettgewebe und die Rädelsführer
Um die Rädelsführer des eigenen Fettgewebes zu enttarnen, bietet sich zum einen eine
sog. Rotationsdiät an. Dabei kann versucht werden durch das gezielte Weglassen bestimmter
Nahrungsmittel genau jene zu entdecken, die als besonders aktive Dickmacher für den
Anstieg des Fettgewebes verantwortlich sind. Diese fast als kriminalistisch zu bezeichnende
Suche kann jedoch sehr langwierig werden, da es sich meist um die Kombination mehrerer
Nahrungsmittel handelt, die für die Stoffwechselreaktionen verantwortlich sind. Zum
andern ist es aber auch möglich durch eine entsprechend modifizierte Blutanalyse,
diese Nahrungsmittel schnell und unkompliziert aufzudecken -
Dabei handelt es sich um eine Vergleichsmessung mehrerer Komponenten. Empirisch erhobenen
Charakteristika unterschiedlichster Nahrungsmittel werden postprandial gemessene
Stoffwechselparameter sowie konstitutionellen Faktoren der Klienten in einem speziellen
Computerprogramm gegenüber gestellt. Das Ergebnis wird in eine eigene Graduierung,
die individuell äußerst unterschiedlich sein kann, transferiert und schließlich in
einer übersichtlichen Ampeldarstellung präsentiert. Die Ernährungskonsequenz dieser
Untersuchung ist ein gezieltes Weglassen genau jener strategischen Schlüsselnahrungsmittel,
die individuell als besonders gefährliche Dickmacher agieren können. Auf Basis dieser
völlig neuen Ausgangssituation wird der Stoffwechsel angeregt, ein neues Gleichgewicht
zu suchen. Genau diese Situation kann aber nicht nur den Anteil des Fettgewebes verändern
sondern auch über einen metabolisch-
Quelle: Salomed GesmbH, A-